CHRONOLOGIE
1861 In Hermannstadt wird der Siebenbürgische Verein für Rumänische Literatur und Kultur des Rumänischen Volkes (Asociaþiunea transilvanã pentru literatura românã ºi cultura poporului român - ASTRA) gegründet.
1867 Die Mitglieder des Vereins beabsichtigen, ein "Museum wesentlicher Werte" ins Leben zu rufen.
1897 In Mediasch beschließt die Mitgliederversammlung die Inangriffnahme des Baus eines Museumsgebäudes.
1905 - Am 19.-28. August wird das Museum des Vereins in dem neuen Palais im ASTRA-Park mit einer großangelegten "ethnografischen, historischen und kulturgeschichtlichen" Ausstellung eingeweiht.
1940 Romulus Vuia gibt den Anstoß zur Einrichtung eines Freilichtmuseums des ASTRA-Vereins im Jungen Wald.
1950 Die Sammlungen des ASTRA-Museums werden auf die Abteilungen für Geschichte, Kunst und Naturwissenschaften des Brukenthal-Museums aufgeteilt.
1956 Cornel Irimie, ein führender rumänischer Soziologe, gründet die Abteilung für Volkskunst.
1963 wird im Jungen Wald, im Sinne des 1905 von Cornel Diaconovici für das ASTRA-Museum umrissenen Themenkreises sowie des Entwurfs Romulus Vuias von 1940 das Museum für bäuerliche Technik eröffnet.
1964 ändert sich die Bezeichnung der innerstädtischen Sektion in Abteilung für Ethnografie und Volkskunst.
1990 - Am 7. Februar bewilligt der Kulturminister (damals Andrei Pleºu) die Ablösung des "Museums für bäuerliche Technik" vom "Museumskomplex Hermannstadt" sowie die Einrichtung einer neuen Museumseinheit, das Museum der traditionellen Volkskultur Rumäniens.
1992 - Am 26. Dezember bestätigt die rumänische Regierung durch den Beschluss Nr. 811 die Bezeichnung "ASTRA-Museum der traditionellen Volkskultur" (Muzeul Civilizaþiei Populare Tradiþionale "ASTRA").
2004 zählen die Sammlungen 46.314 Stücke.