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Der höchstgelegene Luftkurort (1450 m) und gleichzeitig der erste Höhenkurort im heutigen Rumänien (1894) ist eine gute Wahl für ein langes Wochenende, sei es mit Wintersport oder einer Wanderung durch das Naturschutzgebiet "Iezerele Cindrelului" zu den bekannten Gletscherseen. Auf der Hohen Rinne wird es bestimmt nie langweilig. Man kann Ski fahren, auf leichten Pfaden die bewaldeten Gipfel erwandern, oder einfach nur die großartige Landschaft bewundern, die sich zu Füßen des Besuchers ausbreitet. Auch kann man die Einsiedelei (schit) und das "Constantin Noica"-Gedenkhaus besuchen.
Bleibt man nun bloß einen Tag oder den ganzen Urlaub über, eins ist sicher: die Hohe Rinne stimmt froh und entspannt, und die Erinnerung an die hier verbrachte Zeit wird noch lange nachwirken.
Die Hohe Rinne liegt am nordöstlichen Abhang des Cindrel-Gebirges in den Südkarpaten, inmitten eines Nadelwalds, 32 km südwestlich von Hermannstadt entfernt, mit dem sie eine Asphaltstraße verbindet. Das Gebirgsklima mit seiner ozonhaltigen Luft empfiehlt den Ort zur Behandlung von Asthenien, der Basedow-Krankheit, Lungenkrankheiten, Übermüdung, Schilddrüsenüberfunktion.
Die mittlere Jahrestemperatur beträgt +4 Grad Celsius; das Mittel für Juli ist 12° C, für Januar 6° C. Es regnet oft, aber kurz; Schnee gibt es 120 Tage im Jahr.
Von Dezember bis April sind die Schneeverhältnisse ausgezeichnet, und die Pisten eignen sich für Skibegeisterte jeden Alters, ob Könner oder Anfänger.
Auch im Sommer bietet der Ort viele Erholungs- und Unterhaltungsmöglichkeiten: Restaurants, Diskothek, Bibliothek, Sportplätze (Tennis, Volleyball, Handball), Wanderwege.
Der Luftkurort wurde vom Siebenbürgischen Karpatenverein (SKV) im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts gegründet. Von den ursprünglichen Hütten sind noch die 1894 gebaute Hütte (Casa turiştilor), das Ärzteheim (Casa medicilor, 1895), der Monaco-Pavillon (Sala Monaco, 1898) und eine weitere Hütte übriggeblieben; sie stehen alle unter Denkmalschutz.
Einen Besuch wert ist die Einsiedelei (schit), eine in den dreißiger Jahren des 20. Jhs errichtete Holzkirche, wo sich das Grab des rumänischen Philosophen Constantin Noica befindet. Der Stifter des schit "Verklärung Christi" ist der Metropolit Nicolae Balan. Die Altarwand in neubyzantinischem Stil wurde 1944-1945 von Constantin Vasile geschaffen. Das Fresko ist ein Werk des Malers Ovidiu Preotescu. Handwerker aus Răşinari erbauten das Kirchlein. Von Wert sind auch die 1904 datierte Ikone der Hl. Paraschiva und ein Psalmenbuch aus derselben Zeit.

ANFAHRT
Bus Linie 22
Gara - Coposu - Calea Dumbravii - Rasinari - Paltinis (zurück)

Ab Sibiu at 7:00, 11:00, 16:00
Ab Paltinis at 9:00, 13:30, 17:30

Preis (Hinfahrt): 9 lei, Hin- und Rückfahrt: 16 lei

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Comments

Frankkic @ 11/08/2018, 6:23

What do you think about it?
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Comments

sibian @ 04/04/2018, 10:22

Autobuzul 13 va duce pana la muzeu. Pleaca de la gara si trece pe la statia vis-à-vis de teatru (statia Nufarul).

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Simeria Teodora @ 04/04/2018, 10:00

Bună ziua ! Vă rog să-mi spuneți cum ajung de la Sibiu la Dumbrava Sibiului,la Muzeul Astra !